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Wilhelm Reich OrgonInstitut Deutschland IOO

Orgonforschung & Orgontechnik

Leitung Joachim Trettin

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Der Orgonakkumulator, seine Geschichte, Funktion und Anwendung

von Joachim Trettin

Im Jahre 1939 entdeckte der Arzt, Psychoanalytiker und Naturwissenschaftler Dr. Wilhelm Reich in Norwegen an einer biologischen Kultur eine bis daher unbekannte Strahlung, der er im weiteren Verlauf ihrer Erforschung den Namen Orgon gab.

Von einer Neuentdeckung mußte deshalb gesprochen werden, weil sich diese Energie nicht in die bekannten Gesetzmäßigkeiten der Physik einführen ließ. So war sie weder mit den Gesetzen der Elektrizität, noch mit dem 2. thermodynamischen Hauptsatz, einem Eckpfeiler der klassischen Physik, in Einklang zu bringen. 1940 entdeckte Dr. Reich sie ebenfalls in der Atmosphäre, als spezifisch atmosphärische Energie. Eine Periode ihrer Erforschung begann, bis 1954 die Food and Drug Administration (FDA), eine amerikanische Bundesbehörde gegen den inzwischen in den USA lebenden Reich und das Orgon Institut Anklage wegen der Anwendung des Orgonakkumulators (Orak) erhob und ihn verpflichtete, ohne offizielle Überprüfung seiner Forschungsergebnisse, eine weitere Forschung einzustellen. Auf Grund der Mißachtung dieses Beschlusses wurde Reich zu 2 Jahren Haft verurteilt, einer Strafe, die er auch 1956 antrat und die er nicht überlebte. Er verstarb wenige Tage vor seiner Entlassung am 3. November 1957 in der Gefängnisanstalt Lewisburg, PA. an Herzversagen. Sein letztes Buch über orgonomische Gleichungen, "Creation", an dem Reich im Gefängnis arbeitete, blieb nach seinem Tode unauffindbar, gefolgt von 2 beispiellosen Bücherverbrennungen aller Werke Reichs, in denen das Wort Orgon genannt wurde (1957 und 1960). Das Orgone Institute wurde gezwungen mit eigenen Händen seine Orgonakkumulatoren unter Behördenaufsicht zu zerstören. Kein Versuch wurde in den USA unterlassen, die Orgonentdeckung zu ersticken, wo immer man nur konnte. Der Fall Wilhelm Reich und "das Orgon" wurden zum inquisitorischen Wissenschaftsskandal des 20. Jahrhunderts.

Doch blieben alle Versuche die Orgontheorie zu liquidieren letztlich erfolglos. Seit Ende der 60er Jahre durchdringen, besonders in Europa, die Theorien Wilhelm Reichs die breite Öffentlichkeit und werden von führenden Naturwissenschaftlern und fortschrittlichen Ärzten international ernst genommen und praktisch angewandt.

Denn Orgonenergie existiert! Sie läßt sich mittels des Elektroskops, des Thermometers, sowie des Geiger-Müller-Zählers nachweisen. Reichs Experimente wurden vielerseits in den USA, BRD und vielen anderen Ländern Europas sowie Südamerika nachvollzogen und bestätigt. Die deutsche Forschung wurde zum größten Teil von der Dokumentationsabteilung unseres Instituts, dem Orgonomischen Videoarchiv, aufgezeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die physikalische Orgonenergie hat einen Bezug zur Äthertheorie, die für die klassische Physik in Bezug auf ihre nicht verifizierbare Existenz, sowie umgekehrt, auch ihrer theoretischen Abschaffung, immer unbefriedigend war und auf Grund der falschen Annahme ihrer Unbewegtheit unzugängig blieb. Seit Einsteins mathematischer Interpretation des Raums konnte man auf ein solches Trägermedium verzichten. Doch wenige Jahrzehnte später wurden die physikalischen Eigenschaften des Äthers durch Dr. Reich als spezifische Eigenschaften des kosmischen Orgonozeans entdeckt. Sie unterschieden sich allerdings von den bisherigen Vorstellungen, die sich die theoretische Physik darüber gemacht hatte. Durch die Entdeckung der Orgonenergie, die selber spezifische dynamische Eigenschaften besitzt, wurde die Lücke des "leeren Raumes" physikalisch geschlossen (Orgonleuchten im Vakuum 0,5 Mikron Druck). Verstreutes Licht, statische Elektrizität, wie auch das Himmelsblau und meteorologische Vorgänge sind direkte Auswirkungen der Orgonenergie und ihrer Schwankung unterworfen.

Doch die Fachwelt der Physiker konnte schlecht verstehen und akzeptieren, daß die Lösung des Ätherproblems, wie auch anderer Fragen der Physik von seiten der Biopsychiatrie gelöst wurden. Die Biologen lehnten es ab, daß die Luftkeimtheorie von einem Psychiater widerlegt wurde. So machten sich viele Wissenschaftler jahrzehntelang nicht die Mühe, Reichs Arbeiten einer Prüfung zu unterziehen, da zu viele Fakten dagegen zu sprechen schienen. Reichs Entdeckungsgeschichte war zu unkonventionell und brach mit zu vielen, wie man glaubte, theoretisch gut gesicherten Eckpfeilern der Naturwissenschaft auf einmal. So etwas konnte unmöglich zutreffen. Die Wissenschaftsgeschichte jedoch belehrt uns darüber, daß dies bei weitem kein Einzelfall ist (Galilei, Freud).

Einstein und Reich trafen sich 1940 in den USA und Einstein hielt Reichs Entdeckung für eine Bombe in der Physik, wenn sich seine Experimente bestätigen lassen würden. Später zog er sich jedoch von dem Nachvollzug zurück und antwortete auf Reichs Briefe nicht mehr, obwohl beide vereinbart hatten, alle strittigen Fragen experimentell zu behandeln. Der gemeinsame Nachvollzug wurde nie zu Ende geführt und beide Wissenschaftler verstarben vor einer endgültigen gemeinsamen Klärung.

Zustimmung erhielt Reich auch von Prof. Roger DuTeil, von der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Nizza 1937, der Reichs Arbeiten experimentell nachvollzog, für die korrekte Beschreibung von Zerfall jeglicher Materie in Energiebläschen, denen Reich den Namen Bione gab und an denen er 2 Jahre später die Orgonstrahlung entdeckte.

Der Kopenhagener Biologe Fischer konnte Bione 1936 mit Giemsa anfärben, was auf ihren biologischen Charakter hindeutet und Prof. Lapique von der Pariser Sorbonne wurde von der Französischen Akademie der Wissenschaften bezüglich einer Überprüfung beauftragt und bestätigte ihre Existenz, sowie ihre Kultivierbarkeit .

Bereits 1924 war Reich in Wien als Leiter des Technischen Seminars der Psychoanalyse zu Recht Sigmund Freuds große Hoffnung und letztlich einziger konsequente Vertreter Freuds Theorie, der sexuellen Äthologie der Neurose. Freud suchte nach einer naturwissenschaftlich nachweisbaren Energiequelle, als Triebursache, die er jedoch im Bereich der Biochemie vermutete. So war es für Reich, der durch Freuds Naturwissenschaftsverständnis nachhaltig positiv beeinflußt war, in früher Zeit bereits wichtig von metaphysischen Formulierungen wie "Es" oder "Libido" zu physikalischen Realitäten im Sinne der Naturwissenschaft auch experimentell vorzudringen.

Diese konsequente Denkweise und deren praktische Anwendung in Psychiatrie und Biologie führte zur Entdeckung der Orgonstrahlung als Funktionsprinzip dessen, was sich hinter philosophischen Begriffen wie "Libido" in der Psychoanalyse und des "Äthers" in der Physik verbarg. Reich hielt es für wohlbegründet, daß es ein Psychiater und nicht ein Physiker war, der die Orgonenergie entdeckte, denn die Orgonenergie pulsiert ihrer Natur nach und es war gerade die gestörte Pulsation im Biosystem und deren Wiedermobilisierung, die Reich so großen Verdienst im psychoanalytischen Bereich zukommen ließ und auch die Wurzeln pathologischen Fehldenkens Naturphänomen gegenüber aufdeckte.

Reich war also schon sehr früh Psychosomatiker. Er führte jedoch beides auf eine 3. tiefere Ebene zurück, die der freien energetischen Beweglichkeit des Protoplasmas, einer Entdeckung Reichs aus der psychoanalytischen Arbeit, der Charakteranalyse und späteren Vegetotherapie in den 30er Jahren. Sie wurde zum Schlüssel der Entdeckung der Orgonstrahlung an Bionen.

Reich sagte einmal selber, daß er "in Wirklichkeit nur eine einzige Entdeckung gemacht hätte: Die Funktion zuckenden Protoplasmas".

Gerade diese Aussage zeigt, welche Wichtigkeit Reich der freien Erregbarkeit von Körperflüssigkeit als Energieausdruck (Emotion) dem Naturgeschehen, sowie dessen mentaler Erfassung (Wissenschaftsphilosophie) zuspricht. Experimente über die elektrische Natur eben dieser Plasmaerregung zeigten, daß Elektrizität als Quelle nicht in Frage kam, obwohl Reich 1938 mit Hilfe von Hautelektroden und Spannungsmeßgeräten nachweisen konnte, daß Lust und Angst elektrische Entsprechungen hatten. Jedoch waren die Millivoltraten bezüglich der starken Emotionen zu klein und die energetischen, emotionellen Verzögerungen zu groß.

Erst durch die Frage, der Reich sich im skandinavischen Exil zuwandte, inwieweit diese plasmatisch - energetischen Erkenntnisse der lebendigen Natur auch auf den Bereich nervenloser Einzeller (Protozoen) und gar der nichtlebenden Natur zutreffen würden, wurde der Weg zur Entdeckung der universalen Energie Orgon frei.

Sie erwies sich später als eine primoridiale, massefreie, aber streng physikalische Energie, die sich in der Psyche, ebenso wie im biologischen Funktionieren, als auch in allen Materiefunktionen ausdrückt und deshalb auch alle soziologischen Funktionen durchdringt und grundlegend steuert.

Die Orgonstrahlung wurde 1936 an einer biologischen Kultur aus geglühtem Sand in Form von Energiebläschen entdeckt, denen Reich den Namen SAPA-Bione gab. Sie gaben eine unbekannte Strahlung ab, die spontan Elektroskope sowie Gummi auflud.

1939 entdeckte Reich die lähmende Wirkung der so gefundenen "Energiebläschen" (Bione) auf Fäulnisbakterien, Bazillen und Krebszellen. Er entwickelte aus seiner experimentellen Labortätigkeit die Theorie des "B -zu T- Gegensatzes," wobei B (Bione) die Gewebe durch die Zuführung von Orgonenergie stärken, während die T-Reaktion (abgeleitet vom deutschen Wort Tod ) Gewebe in Folge von Orgonmangel schrumpfen und letztlich faulen läßt.

Die Nutzung der Orgonenergie durch Bionenpräparate und der Orgonakkumulator sind in ihrer Historie unentflechtbar mit dem Thema Krebs verbunden (siehe auch W.R. Entdeckung des Orgons - Der Krebs, Kiepenheuer und Witsch, Köln 1974) und können deshalb auch nicht losgelöst von dieser Problematik in seiner Entwicklungsgeschichte dargestellt werden, obwohl das Thema Krebs in der späteren Geschichte des Akkumulators nur noch eine untergeordnete Rolle spielte und für die Nutzung der Orgonenergie eher unrepräsentativ und in der Therapie nur bedingt effektiv ist.

Reich führte entsprechende Versuche an Mäusen von 1937 bis 1939 durch, bevor er durch einen Zufall bei einem Bionenkontrollexperiment die orgonaufladende Funktion von organischen Stoffen, sowie deren Reflexion durch Metallen entdeckte - dies war defakto die Geburtsstunde des Orgonakkumulators und die damit verbundene Möglichkeit der Gewinnung der Orgonenergie direkt aus der Atmosphäre und nicht mehr wie bisher aus geglühter Materie.

Der spätere Orgonakkumulator war also ursprünglich nur eine erweiterte Kontrollbox für die Bionenpräparate, der sie physikalisch für eine Beobachtung von ihrem äußeren Medium abschirmen sollte (Isolator nach außen, Metallgitter nach innen). Jedoch war in ihr ebenfalls die Strahlung "der Bione" vorhanden, egal ob Präparate in ihr standen oder nicht. Dieser Effekt konnte nur durch die "Abschirmungsanordnung " zustande kommen. Akkumulator und Präparat zusammen verstärkten den Effekt und beide für sich alleine zeigten ebenfalls das Strahlungsphänomen - einmal aus der Erde (durch Glühen frei gesetzt), ein anderes Mal direkt aus der Atmosphäre gewonnen.

Der Orgonakkumulator ist eine Kabine und besteht dementsprechend notwendiger Weise aus 6 Elementen (5 plus einer Tür) die einen Hohlraum umgrenzen, der groß genug ist, daß eine Person darin sitzen kann. Auch größere oder kleinere Boxen sind natürlich möglich. Sein Prinzip ist äußerst einfach: äußere organische Stoffe (Celotex) sammeln Orgonenergie aus der Atmosphäre, innere Metallplatten strahlen die gesammelte Energie wieder ab. Der orgonakkumulierende Effekt kommt nur dann zu Stande, wenn diese beiden Elemente so angeordnet sind, daß außen organisches Material, innen Metall ist.

So einfach diese Beschreibung klingt- für eine Konstruktion reicht sie nicht aus. Auch ist die richtige Wahl der Materialien von entscheidener Bedeutung, sowie die Schichtung. Darüber hinaus gibt es Materialien die toxisch wirken. Dazu gehört Alluminium und bestimmte Kunststoffe. Wolle ist ungeeignet, ebenso wie Kupfer.

Ein einmal konstruierter und aufgestellter Orgonakkumulator wirkt permanent. Er ist an keine Steckdose oder andere Energiequelle angeschlossen, außer den alles umgebenden Orgonozean.

Auf Grundlage dieses Prinzips entwickelte Reich später den "Orgonmotor", eine Tatsache die bis heute von der Ökologischen Bewegung weltweit ignoriert wird. In ihr könnte die Lösung aller Energieprobleme liegen.

Reich führte nun ab 1940 weiter seine Testreihen mit dem Orgonakkumulator durch. Die Kontrollgruppe von Krebsmäusen, die mit Orgon behandelt wurden, lebten um das 2 bis 3 fache länger als die unbehandelten Tiere. Die mit den aus faulenden Gewebe gewonnenen T-Bazillen geimpften Mäuse erkrankten alle an Krebs.

Ab 1942 setzte Reich den Orgonakkumulator in der Humanmedizin bei Krebspatienten ein. Von 15 Patienten, von denen 13 von der Schulmedizin aufgegeben waren, erlebten alle nach Reich die Linderung von Schmerzen und die Tumore verkleinerten sich.

Letztlich verstarben alle an der Krankheit so wie es Ihnen vorher von der Schulmedizin prognostiziert worden war, jedoch verlängerte sich nach Reich ihr Leben um Monate, teilweise über ein Jahr hinaus. Sie waren weitgehend schmerzfrei und ihr Leben begann kurzzeitig aufzublühen (Wilhelm Reich, Der Krebs 1948, deutsch 1974, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln).

Dr. Walter Hoppe, Arzt und Psychiater behandelte mit dem Orgonakkumulator in Israel und veröffentlichte Ende der 40er Jahre mehrere Berichte darüber, u.a. "Meine Erfahrungen mit dem Orgonakkumulator" (1949) und "Weitere Experimente mit dem Orgonakkumulator" (1950). Positiv beeinflußte er auf diese Weise Ulkus duodeni, Angina Pectoris, Prostatitis, Myodedegenerati cordis, Osteoporose, Thromboplebitis, Thrombose. Darüber hinaus stellte Hoppe eine deutliche Veränderung des Blutbildes fest, erhöhte Erythrozytenzahl, sowie eine Erhöhung des Hämoglobingehalts und eine Erniedrigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit, als auch positive Beeinflussung von Schwangerschaftsabläufen. Hoppe wies in einem seiner Artikel darauf hin, daß der Akkumulator vorübergehend zu einer Verschlimmerung der Symptome führen könne, bzw. zu deren Reaktivierung.

Alle auf diesem Gebiet arbeitenden Ärzte lehnten aber zu Recht den Orgonakkumulator als ein neues Wundermittel eindeutig ab. Darüber hinaus sprechen bestimmte Krankheiten auf den Akkumulator an, andere nicht.

In den 50er Jahren, bis zur Unterdrückung der Orgonapplikation durch die FDA wurden rheumatisches Fieber, Diabetes, sowie Ichtyosis behandelt

Desweiteren wurde der Orgonakkumulator bei eiterigen Wunden, Hautabszessen, Myodegeniratioordis, chronische Bronchitis, Zwölffingerdarmgeschwür, Anämie, Speiseröhrenblutung, Thrombophlebites, Bürgersche Krankheit, Brustkrebs eingesetzt (W. Reich, Orgone Energy Bulletin, nachzulesen in Jerome Greenfield "USA gegen Wilhelm Reich" Verlag 2001, 1995).

Auch die Ärzte Reich, Anderson, Baker, Cott, Levin, Raphael, McDonald, Silvert, Sobey, Tropp, Wevrick, Baker, Dew, Ganz, Lance in den USA, arbeiteten mit dem Orgonakkumulator und publizierten darüber .

Nachdem der Orgonakkumulator 1973 von Dr. Walter Hoppe, der inzwischen in München wohnte, in der BRD eingeführt worden war, fand er neben privater Nutzung seine erste öffentliche Anwendung an einem Allgemeinkrankenhaus in Bayern 1978. Behandelt wurden: Osteomyelitis der Tibia, Polyarteriitis nodosa, chronische Migräne, Magen-Galle-Störungen, vegetative Dystonie, Verbrennungen 2. Grades, präkanzeröse Brustveränderung mit Zystenbildung, Krampfadergeschwür, Leiomyosarkom, Malignes Melanom, Magencarcinom, Bronchialcarzinom, Ulcus cruris venosum.

1987-90 wurde der Orgonakkumulator an 17 sogenannten Terminalpatienten, die austherapiert waren angewandt. Auch bei ihnen führte der Akkumulator zu keiner Heilung der Krankheit Krebs, jedoch zu einer Verminderung der Schmerzen und zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens, einer vorübergehenden Revitalisierung bis zu einem humanen Sterben. Operierte Patienten blieben über einen längeren Zeitraum rezidivfrei. Wir möchten hier darauf hinweisen, daß diese Darstellung bereits publizierte Fälle wiedergibt, für die die behandelnden Ärzte in ihrer Darstellung verantwortlich zeichnen. Auch gibt es heute im wesentlichen keine neuen umfangreichen repräsentativen Studien bezüglich einer längerfristigen und umfangreichen medizinischen Behandlung durch den Orgonakkumulator. Eine halbwegs repräsentative Forschung über den Nutzen des Orgonakkumulators im medizinischen Bereich fehlt bis heute und ist auch in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Orgonmedizinisch unkontrollierter Einsatz des Orgonakkumulators im speziellen Krankheitsfall, besonders aber bei Krebs wird von uns entschieden abgelehnt und nicht unterstützt !

Reich selber beschreibt Krebs als Biopathie und versteht dies als Folge einer Schrumpfung des Biosystems infolge gestörter Orgonpulsation und -zirkulation. Die B-Reaktion weicht der T-Reaktion. Dieser Prozess ist eindeutig in der Lebensblutdiagnostik der Erythrozyten zu erkennen. Die Erythrozyten werden nach Orgonbehandlung praller, verlieren im Idealfall völlig ihre Aniso - und Poikilozytose, es kommt zu einer Linksverschiebung des Blutes, die Blutsenkungsgeschwindigkeit wird verlangsamt, der Hämoglobingehalt verbessert sich, die Membrankohäsion der Erythrozyten erhöht sich, Durchblutung wird verbessert und Darmperistaltik nimmt hörbar zu. Ebenso vertieft sich die Atmung.

Obwohl der Orgonakkumulator die grundlegende Störung der Pulsation deren Folge ebenso Neurosen sind, nicht beseitigen kann, kann er nach Reich den somatischen Anteil der Biopathie positiv beeinflussen, wenn dies fachgerecht von einem sachkundigen Orgonmediziner gehandhabt wird.

Die Wiederherstellung der einheitlichen Pulsation ist der Aufgabenbereich der "Psychiatrischen Orgontherapie" (ungenauer: Reichs Psychotherapie), bei der der Orgonakkumulator keine aktive Rolle spielt. Die Tradition der originalen Reich-Therapie, in deren Zentrum die Wiederherstellung der Einheitlichkeit des Orgasmusreflexes als Grundlage psychischer Gesundheit steht, ist nach wie vor weltweit vertreten, auch hier in Deutschland..

Nach Reich eignet sich der Orgonakkumulator vor allen Dinge präventiv im Hinblick auf somatische Biopathien, d.h. sein Einsatz zu einer Zeit, in der noch keine herausragende Krankheitsdisposition dem normalen Funktionieren Platz gemacht hat. Demgegenüber ist er nur bedingt geeignet für eine medizinische Behandlung. Nach Reich wirkt er der biologischen Kontraktur und der biopathischen Schrumpfung jedoch entgegen.

Reich träumte von Studien, wie beispielsweise der Art, daß die Hälfte eines Straßenzuges den Orgonakkumulator benutzt, die andere Hälfte nicht, um den möglichen Nutzen einer Prophylaxe zu verifizieren.

Dr. Eva Reich, Mitarbeiterin und Tochter Wilhelm Reichs, hob in ihren öffentlichen Vorträgen in Berlin (1985-91) im besonderen die Heilwirkungen bei Verbrennungen, Abschürfungen und Schnittwunden, wie Erschöpfungszustände hervor. Ebenso kann der Orgonakkumulator Anwendung bei Schock finden. Obwohl der Orgonakkumulator keine Neurosen lösen kann, die vor allem in muskulären Spasmen verankert sind, wirkt der Orak vasoton und somit entspannend.

Man benutzt den Orgonakkumulator täglich, anfangs in einer 30 minütigen Bestrahlung, indem man sich sitzend in der Kabine aufhält. Die Orgonfelder des Orgonakkumulators und des Organismus durchdringen sich und regen sich gegenseitig zur Erstrahlung an, wobei nach dem von Reich entdeckten orgonomischen Potentialgesetz das stärkere System (in diesem Fall der Organismus) dem schwächeren (dem Orak) die Energie entzieht. Je nach der eigenen Ladung nimmt der Organismus den Ladungseffekt direkt bei der ersten Sitzung war oder nicht. Bei starker Unterladung lädt der Organismus sich zunächst passiv auf, ohne daß die betreffende Person etwas fühlt. Erreicht der Organismus ein normales Niveau, empfindet er die Orgonattraktion auch sensitiv. Jeder reagiert, d.h. spürt entsprechend seiner eigenen Struktur den Akkumulator anders.

Ein mehrschichtiger Akkumulator wirkt nicht besser, sondern lädt nur schneller, was nicht unbedingt von Vorteil ist, sondern sogar unter bestimmten Bedingungen bedenklich sein kann, da es den Organismus unter Umständen zur Kontraktion durch Überreizung bewegt (Arteriosklerose, Bluthochdruck). Der Körper lädt entsprechend seiner Notwendigkeit und läßt eine annahende Überladung durch Unlustgefühl und Kopfdrücken erkennen. Ab diesem Punkt verläßt man den Akkumulator.

Der Orgonakkumulator löst keine psychischen Blockaden und führt auch zu keinem uferlosen Wachstum an Energie. Er nimmt keinen Einfluß auf eine Erhöhung der Kontaktfähigkeit, da diese im Wesentlichen von der psychischen Struktur abhängig ist, die der Akkumulator nicht beeinflussen kann. Der Akkumulator löst keine psychischen Probleme, macht weder potenter, noch sexueller, noch ist er Auslöser für einen "besseren" Orgasmus oder Beseitiger von Impotenz oder Ejaculatio praecox. Der Orgonakkumulator führt auch zu keiner neuen psychologischen, intellektuellen oder geistigen Dimension, obwohl er deren Entwicklung dahin positiv unterstützen kann.

Bei bioenergetisch kopfblockierten Menschen kann er jedoch, falsch angewendet, eine latent vorhanden Neigung zur Irritation der Wahrnehmung begünstigen. Ein Organismus der mehr Energie lädt, als er sexuell entladen kann, kann möglicherweise Fett bilden um Energie zu binden.

Latent vorhandene Krankheitsprozesse können an die Oberfläche kommen, die im Extremfall der Behandlung eines konventionellen Arztes oder Naturheilers bedürfen.

Der Akkumulator verträgt sich nicht mit chemischen Medikamenten anorganischer Art, wie z.B. Sulfonamide, die die Erythrozyten schrumpfen lassen (Sulfa-Form). Der Akkumulator baut chemische Medikamente ab, d.h. er arbeitet ihnen entgegen und behindert so deren Wirkungsweise, bevor er seine eigene Wirkung entfaltet. Medikamente biologischer Art sind mit einer Nutzung des Orak verträglich.

Ebensowenig vertragen sich Röntgen oder Kernstrahlung mit dem Orgonakkumulator. Hier tritt die Orgonenergie in einen aktiven Kampf gegen diese Einflüsse und entartet (Oranur) bzw. erstirbt (DOR). Mikrowellenessen und Orakbenutzung vertragen sich ebenfalls nicht sehr gut.

Vor einem Betreiben in unmittelbarer Nähe von Stromüberlandleitungen und Sendetürmen ist dringends abzuraten.

Eine Nutzung des Orgon in unmittelbarer Nähe von Atomkraftwerken ist ebenfalls nicht möglich und kann Überstrahlungskrankheiten wie Leukämie begünstigen.

So gibt es bei der Orgonakkumulatorbehandlung auch eine Reihe von Kontraindikationen. Dazu gehören u.a. auch Gehirn-und Lebertumore. Unkontrollierte Anwendung bei Krebs bei nicht operierten Patienten kann wegen der schnellen Aufweichung der Tumore und Metastasen fatale Folgen haben, die in einer Selbstvergiftung des Organismus mit anschließender Todesfolge enden können.

Orgonärztlich überwacht ist Krebs keine Kontraindikation, kann jedoch nicht durch den Orgonakkumulator geheilt werden. Früher oder später muß erneut mit einem Rezidiv gerechnet werden.

Asthma stellt ebenfalls eine Kontraindikation dar. Desweiteren: erhöhter Blutdruck über 160, Duodenalulcera, Arteriosclerose (Verschlechterung nach anfänglicher Besserung) und Krankheiten die auf Gefäßverengungen zurückgehen, Herzinsuffizienz, Sexualstauung (hysterischer Charakter), Augenbindehautentzündungen.

Folgende Dispositionen sind bei einer orgonfachlichen medizinischen Betreuung indiziert: Krebserkrankungen verschiedenster Art und Lokalisation: Carcinome Mamma, Bronchus, Magen, Colon, Rektum, Uterus, Cervix, Prostata, Hoden, Ösophagus und Mediastinum, Sarkome, Melanome, desw. Eisenmangelanämie, Depression und chronische Erschöpfung, Müdigkeit, Erkältungsneigung, Inappetenz, Perniziosa, entzündliche Prozesse und Infektionen, Hauterkrankungen, Schmerzzustände und Spasmen, rheumatische Erkrankungen, rheumatischer Herzklappenfehler, Diabetes mellitus, Lungentuberkulose, Immunmangelsyndrome, Schwangerschaft

Desweiteren: Rheumatismus, Immubilisierung von Vaginalbakterien, Unterernährung, Sterilisation von Wunden, Obstipation, Osteoporose niedriger Blutdruck, Grippe (Wilhelm Reich, Orgone Bulletin).

Anwendung bei jeglicher Krankheitsbehandlung sollte nur durch einen kompetenten Arzt erfolgen, der die Reichsche Theorie kennt und falls er selber noch Lernender auf dem Gebiet der orgonomischen Medizin ist, sollte er sich durch einen orgonomischen Arzt supervisieren lassen. Er sollte auch den Reichschen Bluttest (Lebendblutbeobachtung der Erythrozyten) durchführen können. Traditionelle Orgonausbildung verlangt eine eigene Therapie, die die orgonotische Gesundheit des auszubildenden Arztes weitmöglichst sicherstellt und ihn besser für die Orgonmedizin qualifiziert.

Der Orgonakkumulator befindet sich immer noch im Experimentalstadium und man sollte sich ebenfalls als Patient nicht aus mangeldem Wissen ungewollt zum Versuchskaninchen eines Arztes oder Naturheilers machen, der sich seiner Verantwortung auf diesem Gebiet nicht recht im Klaren ist. Extreme Vorsicht ist unumgänglich! Hier muß ausdrücklich gewarnt werden!

1985 wurde an der Philipps-Universität Marburg / Lahn am Fachbereich Psychologie eine Studie zum Orgonakkumulator als Doppelblindversuch mit 15 freiwilligen Versuchspersonen durchgeführt. Die Dauer betrug insgesamt 4 Monate. Im Wesentlichen wurden 3 Parameter in einer Längs- und Querschnittsanalyse untersucht: Kerntemperatur, Hauttemperatur und Herzschlag: Der Anstieg der Kerntemperatur war im Gegensatz zur Attrappe mit 0,03 Grad C im Orak mit 0,28 Grad C Anstieg hochsignifikant, Anstieg der Hauttemperatur in der Kontrollbox mit 0,62 Grad C signifikant im Gegensatz zum Orak mit 1,49 Grad C hochsignifikant. Der Herzschlag erhöhte sich im Orak gegen alle Erwartung um 3,91 Herzschläge pro Minute, hochsignifikant im Gegensatz zur Attrappe, um o,28 Herzschläge. Seit dieser Studie kann auch in der BRD an einer objektiven Wirkung des Orgonakkumulators auf biologische Organismen nicht mehr gezweifelt werden. Reich selber sprach von einer Stärkung des Immunsystems, bei Anwendung des Oraks.

Orgongeräte dürfen nicht in der Nähe laufender nieder - oder hochfrequenter Gerätschaften betrieben werden, sowie wie in der Nähe von Röntgenanlagen in Privatpraxen oder Krankenhäusern, Atomkraftwerken, Neonröhren, Mikrowellen, Radaranlagen, laufenden Fernsehern und Höhensonnen. Diese Einflüsse heizen die Orgonenergie auf und nehmen ihr die normale Pulsation und verändern sie bis zu einer lebensfeindlichen biologisch unverträglichen Energie (ORANUR, DOR). Dasselbe betrifft auch Orgondecken. Reich konzipierte sie für bettlägerige Patienten. Sie haben den Vorteil der Flexibilität, sind aber anfällig für Feuchtigkeit durch Schwitzen. Ansonsten stellen sie die Alternative zum Orgonakkumulator dar.

Auch in der Orgonphysik sind der Orgonakkumulator oder orgonakkumulierende Elemente unverzichtbar. Für die Messung der Orgonspannung bedarf es einer Anhebung ihres Potentials, was leicht durch einen Orgonshooter erreicht wird. Ebenfalls braucht man einen kleinen Orgonakkumulator oder Orgonelement zur Messung der durch die Orgonenergie hervorgerufene Temperaturerhöhung mittels des Thermometers.

Wie wir bereits schon betont haben, sah Dr. Reich die Orgongeräte neben ihrer Unverzichtbarkeit in der Orgonphysik und Orgonbiophysik, vor allem als eine Prävention im Bereich der Humananwendung für Jedermann, bevor eine Erkrankung Platz greifen kann. Das sollte durch die Kontrolle über die Beweglichkeit des gesamten Protoplasmas ergänzt sein, bzw. deren Schutz vor Immobilisation und Erstarrung. Im Idealfall von Geburt an. Der primäre Schutz ist jedoch eine gesunde Sexualität im ökonomischen und liebenden Sinne. Als solcher kann der Orgonakkumulator nach Dr. Walter Hoppe Meinung von jedem "normalen" Gesunden genutzt werden, der seine Funktion versteht und eine experimentelle Nutzung wünscht. In dieser Weise könnte der Orgonakkumulator nach Reichs Ansicht zu einer weltweiten Gesundheitsprophylaxe beitragen.

Wilhelm Reich schrieb in seinem Buch: "The Orgone Energy Accumulator- it`s scientific and medical use" 1951:

"Orgonenergie kann man haben wie Wasser oder Luft, sie ist in unbegrenzten Mengen vorhanden. Alles was man tun muß ist, dem Benutzer einen Mechanismus zu bringen, um sie zu konzentrieren; das ist, wie aufgezeigt wurde, der Akkumulator. Es müssen Bedingungen geschaffen werden, daß auch die ärmsten Leute sich Orgonenergie leisten können. Also ist es die Arbeit der orgonomisch arbeitenden, die Orgonenergie der größtmöglichen Anzahl von Menschen zugänglich zu machen. Aber es gibt auch eine Verantwortung, seitens derjenigen, denen die Orgonenergie zu Gute kommt, die Zukunft der Orgonforschung sichern zu wollen."

Bitte lesen Sie auch dazu den Artikel:

Videoclip: Zur Anwendung des Orgonakkumulators mit Eva Reich


Die Rubrik Orgondoktor wird fortlaufend erweitert.

Zu finden sind hier Themen, die die medizinische Orgonomie zum Inhalt haben.

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